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Samstag, 1. September 2007

Insekten-Parade

"Summsummsumm, Bienchen summ herum..", im Garten gibt es jeden Monat andere begehrte "Anflugstellen". Da kann man nur staunen, wie die Bienen sie finden und sich bedienen. Aber sie haben ja ein gutes Informations-Netz, wo es etwas leckeres zu naschen gibt. Jetzt im September gehört die Sedum-Blüte zu den ganz großen Nasch-Favouriten.

Wegen der Lieblingspflanzen sind die Bienen nicht schwer zu finden. Aber ich wollte doch einmal sehen, was ich so in meinem Garten an anderen Insekten finden würde. Also die "Blumen-Augen" ganz fest zugezwickt und schon geht die Suche los.

Bei diesem kleinen roten "Fleck" bin ich schnell fündig geworden. Der kleine rote "Kerl" in seiner Signalfarbe wollte seine Ausweispapiere nicht vorzeigen. Aber Silke (Der Garten) hat mir auf die Sprünge geholfen. Es handelt sich um eine Nymphe der Feuerwanze (Pyrrhocoridae), danke fürs googeln, Silke.

Na, was ist denn das? Es ist eine Mistbiene, oder auch Schlammfliege genannt, denn es ist gar keine Biene sondern eine Schwirr- oder Schwebfliege (Eristalis tenax L.).

Die Gemeine Stubenfliege, oder Hausfliege (Musca domestica L.) tut das, was sie am liebsten macht, sie pflanzt sich fort.

Die kleine Feldwespe (Polistes nimpha) besucht meine Bistorta mit großer Regelmäßigkeit.

Über den Besuch dieses Geistchens habe ich mich besonders gefreut, es hat sich offenbar meinen Fächerahorn als Tages-Ruheplatz ausgesucht.

Wie ein Wegelagerer beobachtet diese Spinne, was ich so mache in ihrer Nähe.

Der Käfer hat sich bei mir ebenfalls nicht vorgestellt. Nicht viel größer als ein Marienkäfer hat er sich einen Habitus zugelegt, der wohl eher an "Herrn Sumsemann" aus Peterchens Mondfahrt erinnert. Ich habe jedenfalls nicht nachgesehen, ob ihm ein Beinchen fehlt.

Sie hat uns alle schon zur Weißglut gebracht. Deshalb verzichte ich auf eine offizielle Vorstellung. Aber so im Foto betrachtet ist sie doch hübsch, oder?

Dieser Weberknecht (Ordnung Opiliones) hat sich farblich so gut getarnt an den Samen der Stockrose, daß ich bestimmt 30 x vorbeigelaufen bin, bevor ihn meine Kamera einfangen konnte.

Jetzt geht die Schwebfliege auch noch ans Schmetterlingsfutter! Warum sie so aussieht? Ganz einfach, sie täuscht ihren Freßfeinden vor, sie wäre ein "stachelbewehrtes" Insekt, so hält sie gar manchen Interessenten davon ab, sie als "Brotzeit" zu betrachten.
Fragt mich bitte nicht, warum sich die rotbeinige Baumwanze (Pentatoma rufipes L.), oder auch Schildwanze genannt, ausgerechnet auf dem roten Griff herumtrieb, ich habe keinen Farbtest mit ihr veranstaltet, aber sie fand, das sei der richtige Startplatz zurück in's pralle Gartenleben.