Samstag, 7. Mai 2016

TULPENBLÜTE IM HERMANNSHOF IN WEINHEIM

Eigentlich wollte ich heute verraten, wo ich 14 Tage lang intensiv botanisierte, aber die aktuelle Tulpenblüte, die langsam am Ausklingen ist, ließ mich umplanen um diejenigen, für die der Hermannshof in Weinheim nicht zu weit entfernt ist, zu einem Besuch dort zu animieren.
Tulipa 'Spring Green'
Wildtulpe 'Honky Donk'
Damen-Tulpe, Tulipa clusiana 'Peppermintstick'
Lilienblütige Tulpe, Tulipa 'Lilac Time'
Tulipa clusiana var. chrysantha
Es sind die späten Tulpen, die gerade im Hermannshof ihren Charme und ihr Feuer versprühen. Wenn man wie dort früh-, mittelfrüh- und spätblühende Sorten kombiniert, kann die Tulpenblüte auch im eigenen Garten von Ende März bis Mitte Mai dauern. Dabei sollte man Darwin-Hybriden, Fosteriana-Tulpen und Lilienblütigen den Vorzug geben. Läßt man das Laub in Ruhe einziehen, sind sie robust und langlebig. Die Triumph-Tulpen und späten Tulpen sind ursprünglich für den Schnittblumenmarkt gezüchtet worden, darum sind sie nur kurzlebig und halten sich nicht so lange im Garten. Diesen Rat vom Hermannshof kann ich nur aus eigener Erfahrung bestätigen.
Wenn Ihr mehr sehen wollt, dann schaut doch mal bei meiner Blog-Freundin vorbei: http://www.schaerfentiefe-blog.de/fruehling-im-hermannshof/

Mittwoch, 24. Februar 2016

HILFE MEIN GARTEN WEISS NICHT SO RECHT "IST WINTER ODER FRÜHLING"?

Die Fotos, die ich in den ersten 14 Tagen des Februar in meinem Garten gemacht habe, weckten mich urplötzlich aus meinem Blog-Winterschlaf. Es ist alles zu verrückt und das möchte ich Euch zeigen.

Oh ja, diese Bilder sind beide vom Februar!
Aber, fangen wir doch einfach auf der Terrasse an. 
 Meinen Whirlpool habe ich abgegeben, dadurch viel Platz gewonnen für meine Kübelpflanzen, die jetzt im Wintergarten stehen. Neben vielen Töpfen mit Hemerocallis, die schon austreiben, wartet der Pfau auf Gesellschaft. Er ist ein Mitbringsel aus dem "Garten Ulbricht" in Wuppertal, die wirklich einen herrlichen, besonderen Garten haben. Ich werde ihn bald zeigen.
Erstaunt war ich über dieses Bild, mein Garten wirkt hier so formal, was man im Sommer und Herbst absolut nicht erkennen kann, wenn alles durcheinander wächst und blüht. Aber im Winter bringen diese Buchs-Kugeln doch eine gute Struktur in den Garten.  
Heute Nachmittag war der Schnee von heute morgen, schon wieder Schnee von gestern. Die Sonne gewinnt zusehends an Kraft.
Der Steingarten ist generell noch im Winterschlaf.  
Aber die Sukkulenten und immergrünen Polster dort schlafen höchstens unter der Schneedecke. Beim ersten Sonnenstrahl wirken sie schon wieder topfit. 
Die alten Epimedium-Blätter tanzen einen letzten Reigen, vor der Blüte werden sie abgeschnitten. 
Der kleine Picea-Fichten-Hexenbesen ist sowieso 12 Monate lang in Hochform.  
 Aaah endlich eine Bepflanzung, die auch im Februar gut aussieht. Verflixt, ausgerechnet da weiß ich den Namen nicht mehr. lach!
 Das Polster von Cyclamen coum wird jedes Jahr üppiger. Aber leider nicht an der vorgesehenen Stelle unter dem Torso. Da war es den Kleinen wohl zu duster, kann ich voll verstehen.
 Meine alten Schneeglöckchentuffs kommen brav jedes Jahr mit kleinem Zuwachs wieder. Die Winterlinge haben sich später dazugesellt.
Das sind Neue! Letztes Jahr green gepflanzt, zusammen mit 10 anderen neuen Galanthus-Sorten. Sie sollen mein Frühlingsbeet erobern mit so phantastischen Namen wie: 'Karneval', 'Desdemona', 'Hippolyta' oder 'BlonderInge'. Jaaaa, ok, ich gebe es zu, die Galanthomanie ist bei mir angekommen.
Cyclamen hederafolia ist auch ein Neuzugang, die Blätter haben sich gut gehalten. Ich freue mich sehr über diesen neuen Gast im Garten.  
 Auch typisch für diesen Winter, der keiner ist, die Gräser zieren die Beete immer noch, als wäre es gerade mal November.
 Mein Frühlingsbeet gefällt mir schon ganz gut. Dort sind alle 10 neuen Galanthussorten untergebracht und ich hoffe, dass sich der Innenbereich dann später in viel weiß zeigt. 
 Die wichtigste Pflanze in meinen Augen von Dezember - März ist die Helleborus. Weit über diesen Zeitraum hinaus ziert sie den Garten. Aber jetzt kann ihr keine andere Pflanze die Schau stehlen.
 Helleborus x orientalis 'Schmetterling'
 Eine Selbstaussaat von H.'Schmetterling' und der Helleborus unter diesem Foto.
 Das war meine erste, die so und in ähnlichen Farbschattierungen am Bachhügel zu finden ist.
 Meine einzige gefüllte Sorte steht im Frühlingsbeet, damit ich sie im Wintergarten immer vor Augen habe.
 Diesen Tuff möchte ich Euch als virtuellen Blumenstrauß mitgeben, als Dank für Euren Besuch und Euer Interesse.
 Meine dunkelste Helleborus, oben mit Nachmittagssonne zu sehen. 
 Hier duckt sie sich noch im Morgenfrost und will die Schneeflocken abschütteln.
 Im Februar - oder Winter generell, kann man auch das Mäuerchen aus Buxus 'Blauer Heinz' gut betrachten. Bald legen sich wieder die Rosenranken und Stauden darüber. 
Phlomis sieht heute auch immer noch so aus, als würde der Winter gerade beginnen. Viele mögen gelb ja nicht, ich schon und wenn sie dann alt und der Kopf weiß wird, gefällt mir diese wüchsige Staude auch! Habt Ihr auch so ein auf und ab in Euren Gärten? Ich bin gespannt, wieviele schneeverzuckerte Bilder ich im Februar noch machen werde. Ich wünsche Euch jedenfalls einen guten Start in die neue Gartensaison, egal wann Ihr den Startschuß gebt. 






Donnerstag, 31. Dezember 2015



Fräulein Säulein will Euch sagen, bald ist 2015 vorbei und wir können 2016 wagen.

Dafür viel Glück und Gottes Segen, Gesundheit und Liebe sei auch gegeben.

Für Eure Freundschaft danke ich sehr
und freu mich im Neuen Jahr auf mehr!

Donnerstag, 24. Dezember 2015


Liebe Blogfreunde, ich möchte Euch auch dieses Jahr alle guten Wünsche zum Weihnachtsfest schicken.

Samstag, 24. Oktober 2015

HERBST IN WURZERLS GARTEN!

Hier seht Ihr den Acer vor einer Woche, heute ist er schon glutrot.
 Im Vorgarten das gleiche in gelb, der Gingko zeigte vor einer Woche nur vorsichtige Andeutungen der Verfärbung, heute "schreit" das Goldgelb durch mein Bibliotheksfenster.
Die verrückteste Vorstellung liefert mein Fothergilla major, das sind nicht die Blüten vom Mai. Nein, er ist nun in voller Blüte, da er im trockenen, heißen Sommer fast alle Blätter eingebüßt hat. Es wäre schön, wenn ich mir nicht Sorgen machen würde, wie er in diesem Zustand durch den Winter kommen wird.
 Jährlich ohne die geringsten Pflegeaufwendungen erfreut mich Rosa "Bonica 82" mit herrlichen Blütenzweigen bis zum Frost.
 Crocus 'Artabir' hat auch schon angefangen, mit seinem Blau aus dem Steingarten und der Wiese zu leuchten.
Sobald der Hexenbesen der Lärche (Larix) sich gelb verfärbt hat, ist das mit dem leuchtenden Blau ein herrlicher Kontrast.
Der große Stein zwischen der Birke und der Zierkirsche ist jetzt am besten zu sehen, im Sommer verdecken ihn oft Stauden und in ein paar Wochen werden ihn die bunten Blätter der Bäume wieder verstecken.
In der Peripherie in Bachnähe ist ein weißer Pfau eingezogen. Er erinnert mich an den Garten Ulrich in Wuppertal, wo ich im Sommer ein paar schöne Stunden verbringen durfte. 
 Die Astern sind jetzt in der Hochzeit der Blüte, was die kleine Zierkirsche prompt erröten ließ.
Aber insgesamt wirkt die Stimmung auch am Paradiestor doch etwas verhaltener als noch im September.
Alle meine neuen Tulpenzwiebeln sind verbuddelt und werden hier im Rosenrondell überwintern. In den flachen Schalen sind seltene Anemonen und andere Raritäten untergebracht, die im Beet vielleicht untergehen würden. Im Frühjahr werde ich dann, sobald die Pflanzen zu blühen anfangen, schöne Plätze suchen, wo ich sie vom Wintergarten aus gut betrachten kann. In die Beete direkt pflanze ich nur noch Narzissen und Naturformen von Tulpen. Die Hybriden sind nicht auf mehrjährige Blüte oder Vermehrung gezüchtet, die Arbeit ist also ziemlich für die Katze, sie einzubuddeln und weiterkultivieren zu wollen.
So rot ist der Ahorn inzwischen - und die langen Keimlinge auf dem Dach des Insektenhotels sind - Sonnenblumen! Die Vögel haben sie hierher getragen. Ich füttere sie ziemlich ganzjährig.
Aaah, tatsächlich Rosa 'Ghislaine de Feligonde' hat sich auch noch einmal aufgerafft zu blühen.
Das Entfernen des Whirlpools hat mir einen wunderbaren Stellplatz für die Kübelpflanzen im Sommer gebracht und nun steht dort das Regal mit den Hemerocallis und Hostas, die dort im Topf überwintern werden.
Die Oktobersilberkerze duftet gleich nebenan, sie hatte ja den Namen Cimicifuga und ist nun wohl wieder Actea benannt worden. 
 Das Licht hat sich im sich verfärbenden Schneefelberich gefangen.
Ein paar Pelargonien und das Aeonium warten noch auf den Umzug ins Winterquartier. Je später, umso weniger anfällig sind die Exoten für Schädlinge.
Ja und nun bleibt mir nichts anderes übrig, als Euch noch ein schönes Wochenende mit diesem herrlichen goldenen Oktober (heute) zu wünschen.